KULT befürchtet Fahrpreiserhöhung beim KVV

KULT befürchtet Fahrpreiserhöhung beim KVV

Für Nutzer sind Preis, Verlässlichkeit und Qualität entscheidend

Karlsruhe, den 20. Juni 2018

Die KULT-Fraktion erwartet zum Fahrplanwechsel des Karlsruher Verkehrsverbunds (KVV) im Dezember erneute Ticketpreiserhöhungen. „Seit Jahren arbeiten wir politisch gegen steigende Preise beim KVV – bisher mit wenig Unterstützung!“, erinnert Fraktionsvorsitzender Erik Wohlfeil an den Standpunkt der KULT-Fraktion. Die Qualität des Karlsruher ÖPNV habe sich auch im letzten Jahr eher verschlechtert: vermehrt Fahrtausfälle, löchrige Taktung, Verspätungen. Deshalb seien Preiserhöhungen das falsche Signal. „Wir wollen doch alle einen attraktiven und zuverlässigen Nahverkehr für Karlsruhe“, sagt Sonja Döring, KULT-Vertreterin im KVV-Aufsichtsrat: „Die viel beschworene Verkehrswende mit einem höheren Anteil des ÖPNV am Verkehrsaufkommen braucht günstige Fahr­preise!“

Die KULT-Fraktion setzt sich seit Jahren für konstante Beförderungstarife ein, insbesondere bei Monats- und Jahreskarten. Dies sei entscheidend, um den Umstieg vom Auto auf den öffentlichen Verkehr in der Region Karlsruhe weiter zu fördern. „Ziel muss sein: umweltfreundliche und komfortable Mobilität, die den schmalen Geldbeutel schont“, mahnt Uwe Lancier, verkehrspolitischer Sprecher von KULT und Aufsichtsratsmitglied bei den Verkehrsbetrieben Karlsruhe (VBK). KULT-Position: Damit sich höhere Preise überhaupt rechtfertigen lassen, müssten die Bahnen und Busse wieder zuverlässig ihre Strecken und Fahrpläne einhalten.

Dass es auch anders geht, zeigt ein Blick in die Landeshauptstadt: Der Stuttgarter Verkehrsverbund hat zum Jahreswechsel Tarifsenkungen bis zu 30 Prozent vorgesehen.

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Beitragsbild: KULT-Fraktion