Tausch- und Verschenkbörse der Stadt Karlsruhe stärken

Tausch- und Verschenkbörse der Stadt Karlsruhe stärken

Ergänzungsantrag: Abfallwirtschaftskonzept (TOP 13 – 28. Juli 2015)

  1. Die Stadtverwaltung prüft weitere Vernetzungsmöglichkeiten des Tausch- und Verschenkmarkts des AfA mit gleichartigen, nicht-gewerblichen Plattformen aus Karlsruhe; insbesondere auch solchen in so genannten sozialen Netzwerken.
  2. Die Stadtverwaltung erinnert sich an die früheren “Sperrmüllbörsen” (damals auf dem Festplatz) und stellt Vor- und Nachteile einer solchen “Nicht-Online-Tauschbörse“ für Karlsruhe vor.

Sachverhalt / Begründung:

Zu 1. Damit Tausch- & Verschenkmärkte und Online-Flohmärkte angenommen werden und zur Abfallvermeidung beitragen, ist es nötig, darüber zeitnah einen Abnehmer zu finden. Durch die Vernetzung der unterschiedlichen Märkte haben die Nutzer die Möglichkeit, mehr Menschen zu erreichen und dadurch häufiger und schneller einen Abnehmer zu finden. Auf die anderen Online-Flohmärkte sollte eine Übersichtsseite beim AfA (inklusive des AfA-eigenen Tausch- und Verschenkmarkts) hinweisen.

Zu 2. Die Sperrmüllbörsen des AfA waren jahrelang ein Anlaufpunkt für einerseits Menschen, die funktionsfähige Güter (auch Elektronik!) abgeben wollten, und andererseits Menschen, die etwas brauchten. “Downcycling” von funktionsfähigen Gütern, wie beim Straßensperrmüll häufig der Fall, konnte dort nicht vorkommen. Der Rest wurde vom AfA entsorgt. Zugleich war diese Veranstaltung ein Meeting-Point, um zwanglos Informationen über Abfallvermeidung und -recycling an die Einwohnerinnen und Einwohner zu bringen. Reparaturcafés, kostenlose Kompostabgabe in Eimermengen und andere Zusatzangebote tragen zum Erfolg bei.

 

Unterzeichnet von:

Lüppo Cramer            Erik Wohlfeil

 

Antragsverlauf

27.07.2015
Antrag
28.07.2015
Stellungnahme der Verwaltung
28.07.2015
Beschluss des Gemeinderates
mit Stellungnahme einverstanden.