Ludwigsbrunnen auf dem Marktplatz – historische Gestaltung Weinbrenners bei Wiederaufbau beachten

Harmonischer Dreiklang: Pyramide, Rathaus, Ludwigsbrunnen

KULT: Historische Gestaltung Weinbrenners bei Wiederaufbau des Ludwigsbrunnens

Die KULT-Fraktion setzt sich mit einem Antrag für den Ludwigsbrunnen auf dem Marktplatz ein. Die Karlsruher Stadtverwaltung solle den Brunnen möglichst in seiner von Friedrich Weinbrenner gestalteten Form wieder aufstellen – einschließlich einer dringend nötigen Sanierung des Sandsteins. Seit der Großbaustelle auf dem Marktplatz liegt Brunnen, zugleich Denkmal für Großherzog Ludwig, im Lager der Verkehrsbetriebe Karlsruhe.

KULT-Stadtrat Lüppo Cramer (KAL), Mitglied im Planungsausschuss, hat klare Vorstellungen: „Mit der ansteh­enden Neugestaltung des Marktplatzes sollte der Ludwigs­brunnen zügig an seinen angestammten Platz zurückkehren. Pyramide, Rathaus, Ludwigsbrunnen: Das macht unseren klassizistischen Marktplatz aus.“ Bei den hochsommerlichen Temperaturen der vergangenen Wochen dürften viele das Becken schmerzlich vermisst haben. Damit der Marktplatz als Einheit etwas hermache, sollte nach Ansicht von Cramer auch der Brunnen restauriert werden. „Die wieder enthüllte Pyramide auf dem Marktplatz und der Obelisk am Rondellplatz zeigen, wie wichtig eine fachgerechte Restaurierung von Sandsteingebilden ist.“

Für die KULT-Fraktion ist die Absprache von Ämtern mit engagierten und fachkompetenten Interessensträgern wie der Europäischen Brunnengesellschaft, dem Bürgerverein Innen­stadt und der Arbeitsgemeinschaft Stadtbild geboten. In diesem kompetenten Rahmen könne auch geprüft werden, wie sich der Originalzustand der Brunnenaufstellung wiederherstellen ließe. „Kann der Brunnen wie ursprünglich und im Einklang mit der Pyramide durch Achtungssteine und Ketten eingegrenzt werden? Welche Höhe sollte der Sockel haben: möglichst nah zum Original und passend zur Neuge­staltung des Marktplatzes?“, gibt Cramer zu bedenken.

27.08.2018
Beitragsbild: privat

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