Thema: Elektromobilität

Elektromobilität

Chancen und Aufgaben für die Stadt Karlsruhe

Vorteile (und Notwendigkeit) einer Stadt mit geringem CO2-Ausstoß im Sektor Verkehr: verkehrsberuhigt, lärmarm, weitsichtig und innovativ, positive Außenwahrnehmung der Stadt; Erfüllung der Klimaschutzvorgaben von Paris etc.

Die KULT-Fraktion treibt diesen Prozess an – und dies mit Tradition!

Forderungen der KULT-Fraktion

  • Elektromobilität muss mit anderen Antriebsarten kombiniert und in ein Gesamtkonzept eingebunden werden. Die KAL hat dieses Thema schon im DHH 2013/14 angetrieben; zuvor bereits die Themen Modernisierung Fahrzeugpool und Gasfahrzeuge der Stadtverwaltung, anfangs gegen große Widerstände im zuständigen AfA und bei den VBK.
  • Die Verkehrswende in der städtischen Flotte erfordert in drei Bereichen ein Umdenken: Weg vom motorisierten Individualverkehr, hin zum intermodalen Umweltverbund (1), weg von Benzin und Diesel, hin zu Elektromobilität sowie Hybrid- und Gasantrieb (2), hin zu deutlich kleineren (vor allem zwei- und dreirädrigen) Fahrzeugen (3).
  • Stadt soll sich an Fahrzeug-Share-Economy mit E-Fahrzeugen beteiligen.
  • Der Schwerpunkt der Mittelverwendung muss aus KULT-Sicht darauf liegen, Infrastruktur zu schaffen (Laden, Abstellen) sowie zwei- und dreirädrige E-Fahrzeuge zu beschaffen.
  • Noch mehr Mitarbeiter der Stadt und der städtischen Konzerne müssen im Umweltverbund als Fußgänger, (E-)Radfahrer und ÖPNV-Nutzer unterwegs sein: auf dem Arbeitsweg, aber mehr noch für den Weg bei Außer-Haus-Terminen. Das gilt insbesondere für Bürgermeister!
  • Ein umweltfreundlichen und bequemer ÖPNV, weitgehend elektrisch angetrieben, der für den schmalen Geldbeutel und einkommensschwache Haushalte nicht zur Belastung wird. Pünktlichkeit und Zuverlässigkeit steigern die Attraktivität des Nahverkehrs, gerade für Berufspendler. Dadurch wird der ÖPNV zum Zugpferd für einen Umstieg auf umweltfreundliche Mobilität.
  • Die Stadt muss sich für die Elektrifizierung der Bahntrasse nach Landau und Neustadt einsetzen. Dann bräuchte es eine zusätzliche Rhein-Autobrücke noch weniger, um den Berufsverkehr zu entlasten.
  • Neu zu errichtende und bereits bestehende Laternenmasten sollen von den SWK so ausgebaut werden, dass sie zum Laden von E-Mobilen für jeden nutzbar sind.

KULT bereitet eine politische Initiative vor, auch beim Ausbau von Wohngebieten die Stromversorgung für Lademöglichkeiten zu bedenken. Mitunter reicht heute die Leistung im 230V-Netz nicht aus, um mehrere E-Fahrzeuge in einer Nachbarschaft gleichzeitig zu laden.

Positionspapier zum Thema E-Mobilität