Kurzstreckentarif – KVV mit Weitblick

Kurzstreckentarif – KVV mit Weitblick

Kult-Fraktion erinnert an Ein-Waben-Ticket für den Innenstadtbereich

Karlsruhe, den 13. Juni 2017

Die Kult-Fraktion freut sich über die neu eingeführte Kurzstrecken-Abrechnung des KVV. „Bereits 2015 haben wir die Einführung einer Kurzstreckenkarte auf Grundlage eines elektronischen Tarifs beantragt“, erinnert Fraktionsvorsitzender Erik Wohlfeil. Überrascht zeigen sich die Stadträte jedoch von der geradezu heimlichen Einführung des Tarifs. „Wer seinen Fahrgästen Gutes tut, redet doch gern darüber“, wundert sich Uwe Lancier, Aufsichtsratsmitglied der VBK in der Kult-Fraktion. Jetzt liege der Ball beim KVV, das eTicket samt zugehöriger App bekannt zu machen.

Mit dem neuen, rein elektronischen Ticket sieht Kult einen Teil des damaligen Antrags umgesetzt. Die Fraktion vermisst weiterhin eine klassische Ein-Waben-Karte für den Karlsruher Innenstadtbereich. „Der ÖPNV ist per Definition öffentlich und nicht exklusiv. Daher drängen wir auch hier auf Tarifgerechtigkeit und die Einführung eines Ein-Waben-Tickets, das auch ohne Smartphone genutzt werden kann“, so Uwe Lancier. Kult erhofft sich durch ein niederschwelliges Kurzstreckennutzungsangebot eine Steigerung der Attraktivität des ÖPNV innerhalb der Innenstadt.

Schon seit Jahren sei es ja wegen der längeren Fahrwege aufgrund der Baumaßnahmen nicht besonders attraktiv, den ÖPNV für kurze City-Strecken zu nutzen. Wenn die Bahn später im Tunnel fahre, gelte dies wegen der umständlichen Auf- und Abgänge weiterhin. Dies werde dann insbesondere die Fahrgäste treffen, die am Europa- und Kronenplatz umsteigen werden.  „Um nachhaltige Mobilität zu fördern, müssen wir Anreize beim ÖPNV setzen“, erklärt Kult.

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