Kleingärten im Stadtgebiet unverzichtbar

Kleingärten im Stadtgebiet unverzichtbar

Kult-Fraktion erfreut über Empfehlung der Stadtverwaltung

Karlsruhe, den 07. April 2017

Die Kult-Fraktion freut sich über die Empfehlung der Stadtverwaltung, die drei Kleingartenanlagen „Erweiterung Städtisches Klinikum“, „Pulverhausstraße“ und „Am Rüppurrer Schloss“ aus der Prüfkulisse für die Fortschreibung des Flächennutzungsplans 2030 herauszunehmen. Bereits im Oktober 2016 hatte Kult beantragt, diese Flächen als Kleingärten zu erhalten und nicht für Wohnungsbau freizugeben. „Den Ärger und Verdruss bei den Kleingärtnern hätte sich die Mehrheit des Gemeinderates erspart, wären CDU- und SPD-Fraktion unserem Antrag vom Herbst gefolgt“, ist sich Kult-Fraktionsvorsitzender Erik Wohlfeil sicher.

„Immerhin haben unsere politischen Vorstöße, aber auch das starke Engagement der Kleingärtner gefruchtet und die Stadtverwaltung folgt letztlich unserer Bewertung“, fasst Stadtrat Michael Haug die aktuelle Entwicklung zusammen. Die ungebrochen hohe Nachfrage nach wohnortnahen Schrebergärten in Karlsruhe zeige, welch wichtigen Platz die grünen Inseln in der Stadtgesellschaft einnehmen. „Sie erfüllen wichtige Funktionen bei Klima, Ökologie, Integration und Erholung in einer lebenswerten Stadt“, beschreibt Haug die Kult-Position. Ziel müssten mehr Flächen für Kleingärten sein.

Gespannt schaut die Fraktion jetzt auf die kommende Gemeinderatssitzung: Am 25. April werde sich zeigen, ob die wochenlange Diskussion, der Protest der Betroffenen und die Einsicht der Stadtverwaltung auch bei den zwei größten Fraktionen Wurzeln schlagen konnte. „Dann wäre die Saat unserer Anträge aufgegangen“, erklären die beiden Kult-Stadträte.

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