Europahalle: KULT kritisiert Ungleichbehandlung von Sportvereinen

Exklusive Nutzung der Europahalle

KULT kritisiert Ungleichbehandlung von Sportvereinen

Karlsruhe, den 20. Oktober 2017

Die Kult-Fraktion kritisiert die Ungleichbehandlung von Sportvereinen und Sportarten bei der exklusiven Öffnung der Europahalle. Stadtrat Max Braun, sportpolitischer Sprecher der Fraktion erinnert: „Bereits vor zwei Jahren wollten wir von der Stadtverwaltung wissen, ob die Europahalle mit überwiegend organisatorischen Maßnahmen für Sportevents geöffnet werden kann. Damals teilte uns das Bürgermeisteramt strikt mit: bis zum Umbau der Halle unmöglich.“ Für die Spiele der PSK-Lions will die Stadt die Europahalle nun doch bereitstellen: im Wesentlichen mit einfachen organisatorischen Vorgaben wie Bereitstellung eines Löschfahrzeugs mit Einsatzleiter und sieben weiteren Personen.

  Der Kult-Fraktionsvorsitzender Erik Wohlfeil wundert sich über die Ausnahmegenehmigung für die Basketballspiele nicht wirklich: „Wir hatten an der Auskunft der Verwaltung schon damals gezweifelt. Jetzt fragen wir uns: Warum gilt diese Ausnahmegenehmigung nicht auch für andere Sportvereine und Verbände bei großen Sportveranstaltungen?“ Kult nennt konkret den Leichtathletikverband und die Zweite-Liga-Volleyballer des SSC Karlsruhe für deren Spitzenspiele. Das sind aus Sicht der Fraktion immer noch Ausnahmen von der grundsätzlichen Schließung der Hallen für Veranstaltungen. Max Braun prangert an: „Eine Ungleichbehandlung der Sportvereine und Sportarten in Karlsruhe geht gar nicht. Der gesamte Spitzensport in unserer Stadt muss sich wieder in der Öffentlichkeit präsentieren können.“

  Die ausnahmsweise Öffnung der Europahalle sei der erste Schritt. Alles Weitere ergäbe sich, wenn die Verwaltung endlich ihre Hausaufgaben in Sachen „zukünftige Großsporthallen“ gemacht habe. Stadtrat Wohlfeil: „Seit drei Jahren liegen Aufträge des Gemeinderats vor – Abarbeitung mangelhaft.“

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