Eberhard Fischer

Dr. Eberhard Fischer

Karlsruher Liste

Stadtrat von 1994 - 2017
Studium etc.: Chemie (Promotion), danach Weiterbildung zum Umweltjournalist
Beruf: Inhaber und Geschäftsführer einer PR-Agentur 

 

Gremienarbeit für die Fraktion

  • Aufsichtsrat Karlsruher Messe und Kongress GmbH (KMK)
  • Aufsichtsrat Stadtmarketing Karlsruhe GmbH
  • Aufsichtsrat der Karlsruhe Tourismus GmbH (KTG)
  • Sanierungsbeirat Grünwettersbach

 

 

Ehemaliges Mitglied in den Gremien

Ausschüsse

  • Öffentliche Einrichtungen
  • Kultur
  • Bäder
  • (Stellvertreter in allen anderen Ausschüssen)

Aufsichtsräte

  • Stadtwerke Karlsruhe GmbH
  • Bäder GmbH / Fächerbad GmbH
  • Stadtmarketing GmbH

Sonstige

  • Verwaltungsrat Badisches Staatstheater
  • Kunstkommission
  • Kuratorium Europäische Kulturtage

  • Weitere Gremien und Ehrenämter außerhalb der Kommunalpolitik in Naturschutz, Sport und Gesellschaft

Meine politischen Interessen sind breit gefächert – kein Wunder nach über 20 Jahren in der Kommunalpolitik und vor meinem beruflichen Hintergrund: Finanzen, Kommunalwirtschaft, Energie, Verkehr, Umwelt, Kultur, Sport, Naturschutz, Agenda 21 u. a.

Kommunalpolitik begeistert mich bis heute. Nirgends sonst sind die Auswirkungen lokalen Handelns oder Nichthandelns so schnell und konkret spürbar. Nirgends sonst sind die Menschen, die „Betroffenen“ (Unterstützer, Ablehnende, Aktive, Erduldende, Berufskritiker, Daueroptimisten etc.) so nah dran, werden auf keiner anderen politischen Ebene so häufig und intensiv beteiligt. Das kommunale Feld ist längst eine Mischung aus direkter und repräsentativer Demokratie geworden – gut für die Demokratie!

Bürgerentscheide sind allerdings der größte anzunehmende Betriebsunfall bei der Bürgerbeteiligung, wenn auch manchmal (selten) unvermeidlich. Denn sie führen zwar zu einer Entscheidung, aber nicht zu einem Konsens. Und sie lassen keine komplexen Lösungen zu, weil nur „ja“ oder „nein“ als Antwort zulässig ist. Entscheidungen heutzutage entstehen aber nahezu immer als ein Kompromiss, durch ein Austarieren unterschiedlicher Interessen und Befindlichkeiten. Das sehe ich als die zentrale Rolle des Gemeinderats. Nicht Parteiprogramme, sondern die Situation vor Ort sollte die Kommunalpolitik bestimmen.

Was mir ein Graus ist: political correctness. Die unterdrückt neue, ungewöhnliche Ideen, macht jeden Redebeitrag langweilig – schlecht für die Demokratie.