Solarmodule für städtische Gebäude prüfen – Vorbildliche Energiewirtschaft betreiben

Solarmodule für städtische Gebäude prüfen – Vorbildliche Energiewirtschaft betreiben

Antrag

In Zukunft werden bei der Bestandssanierung, bei Um- und Neubau städtischer Gebäude die Optionen eines Solarmoduldaches (Solarziegel, Solarplatten in Schieferoptik u.ä.) bei Planung, Kostenermittlung und ggf. Bau berücksichtigt.

Sachverhalt / Begründung:

Auf Beschluss des Gemeinderates prüft und plant die Stadtverwaltung schon seit Jahren bei Neubauten grundsätzlich mögliche Photovoltaikanlagen auf dem Dach. Hierbei handelt es sich in der Regel um aufgeständerte Solarmodule. KULT schlägt vor, auch den Altbaubestand und auf den ersten Blick wenig geeignete Gebäude mit Ziegel- oder Schieferdach bei der Gewinnung von Strom und Warmwasser aus erneuerbaren Quellen in den Blick zu nehmen.

Eine Möglichkeit sind in die Bedachung integrierte Solarmodule in Ziegel- oder Schiefer-Optik. Derartige Solardach-Ziegeln oder -Platten lassen sich harmonisch in das Gesamtbild eines Gebäudes einfügen. Oft merkt der Betrachter gar nicht, dass hier Photovoltaik oder Solarthermie Strom, respektive Warmwasser produziert. Eine Umrüstung der eigenen Bestandsgebäude auf Solarenergie trägt zur Vorbildfunktion Karlsruhes und zum 2+2+2-Ziel bei.

Technische Erfahrung gibt es bereits durch Pilotprojekte, u.a. der Universität Stuttgart („Autarq“), oder bei Herstellern (z.B. SolteQ). Auch die EU und die Bundesregierung unterstützen den Ausbau der Photovoltaik im Bereich der Bestandssanierung mit der Kampagne UrbanSol+. Hier werden verschiedene Hersteller empfohlen.

Unterzeichnet von:

Erik Wohlfeil
Max Braun
Michael Haug
Uwe Lancier

Antragsverlauf

23.05.2018
Antrag
24.07.2018
Stellungnahme der Verwaltung
PDF Download
24.07.2018
Beschluss des Gemeinderates
Beitragsbild: CC0 License from Pexels.com

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