StadtZeitung: #OpenKULT: Politik im digitalen Zeitalter

#OpenKULT: Politik im digitalen Zeitalter

Bei unserer öffentlichen KULT-Fraktionssitzung im ZKM führte ZKM-Chef Professor Weibel durch die Ausstellung „Open Codes – Leben in digitalen Welten“. Die Teilnehmer bekamen dabei ein imposantes Bild, wie die digitale Revolution unsere Gesellschaft und das Leben jedes Einzelnen verändern. Eine Kernbotschaft der Ausstellung: Bildung ist unsere wichtigste Zukunftsressource. Wer Bildungsangebote wie im ZKM annimmt, soll dafür belohnt werden. Die Ausstellung ist daher kostenlos zugänglich. KULT befürwortet diesen Ansatz.

In der anschließenden Fraktionssitzung mit interessierten Teilnehmern zeigte sich weiterer Handlungsbedarf für die zukünftige digitale Stadtpolitik:

  1. Mit den neuen digitalen Möglichkeiten ändert sich auch das Mobilitätsverhalten. Die unterschiedlichen Mobilitätssysteme vom Fußweg über (E-)Fahrrad, (E-)Auto und ÖPNV bis zu Fernzug und -Bus müssen besser ineinandergreifen. Sinnvoll ist eine Mobilitäts-App, die alle Angebote der Region bündelt.
  2. Wie können politische Vertreter in sozialen Medien effektiv über ihre Arbeit informieren? Diskussionsfazit aus Nutzersicht: Durch kurze, prägnante Anreize, am besten mit Bild oder Video; Vertiefendes bieten dann Themenseiten der eigenen Webseite an.
  3. Politische Transparenz über digitale Kanäle: Viel hat KULT hier schon erreicht. Als nächstes wollen wir die politische Willensbildung im Gemeinderat verstärkt sichtbar machen. Dazu beantragen wir im Februar, die diesjährigen Haushaltsreden online als Video-Livestream zu übertragen. Mittelfristig unterstützt KULT, wichtige stadtpolitische Debatten aus dem Gemeinderat als Video online zu stellen, wie dies andernorts schon der Fall ist.

Erik Wohlfeil
Stadtrat KULT-Fraktion

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