Umstellung auf E- und Gasantrieb – Modernisierung der städtischen Busflotte mit Mitteln aus dem Mobilitätsfonds des Bundes

Umstellung auf E- und Gasantrieb – Modernisierung der städtischen Busflotte mit Mitteln aus dem Mobilitätsfonds des Bundes

Antrag

Der Gemeinderat beauftragt die städtische Tochter VBK, die aktuelle Dieselbusflotte mithilfe von Sondermitteln aus dem Mobilitätsfonds des Bundes sukzessive durch Hybrid-, E- oder Gas-Busse zu ersetzen. Hierfür legen die VBK bis Ende März 2018 einen Beschaffungsplan vor.

Eventuell sofort auszutauschende Fahrzeuge werden von den VBK grundsätzlich nur noch als Hybrid-, E- oder Gasfahrzeug beschafft.

Sachverhalt / Begründung:

Bundeskanzlerin Angela Merkel hat auf dem Dieselgipfel am 28. November 2017 den Städten und Kommunen sofortige Finanzhilfen für Maßnahmen zur Verringerung der Schadstoffbelastung zugesagt. Mit den Fördergeldern sollen die Städte und Kommunen beispielsweise schneller als geplant ihre Linienbusflotten von Diesel auf umweltfreundlichere Antriebsarten umstellen können.

Im Zuge dieser Möglichkeit erwartet KULT von den Verkehrsbetrieben Karlsruhe (VBK), dass keine Dieselbusse mehr beschafft werden. Stattdessen soll die aktuelle Busflotte mittelfristig und sukzessive – insbesondere bei der turnusmäßigen Flottenverjüngung – auf umweltfreundlichere und geräuschärmere Antriebsarten wie Hybrid, Elektro oder Gas umgestellt werden.

Bereits vor dem kommunalen Dieselgipfel im November hat die Rhein-Neckar-Verkehr GmbH die Umstellung auf elektrische Stadtbusse von Daimler angekündigt. Erste Fahrzeuge werden voraussichtlich Ende 2018 ausgeliefert und im alltäglichen Einsatz erprobt. Andere deutsche Verkehrsbetriebe (München, Hamburg etc.) haben ein Beschaffungskonsortium für elektrische Busse gegründet. In Augsburg, als nur ein Beispiel, haben die Stadtwerke die gesamte Busflotte erfolgreich auf umweltfreundlicheres Erdgas umgestellt.

Unterzeichnet von:

Erik Wohlfeil
Lüppo Cramer
Michael Haug
Uwe Lancier
Max Braun

Antragsverlauf

05.12.2017
Antrag
23.01.2018
Stellungnahme der Verwaltung
PDF Download
23.01.2018
Beschluss des Gemeinderates

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