Konzept Graffitigestaltung im öffentlichen Raum (Urban-Art): Freie Flächen für Graffiti-Nachwuchskünstler*innen und digitale Dokumentation/Archivierung von Street-Art

Konzept Graffitigestaltung im öffentlichen Raum (Urban-Art): Freie Flächen für Graffiti-Nachwuchskünstler*innen und digitale Dokumentation/Archivierung von Street-Art

Gemeinsame Anfrage der KULT-, GRÜNEN und FDP-Gemeinderatsfraktion

Anfrage

  1. Wie hat sich die Situation bezüglich Graffiti und Street-Art nach der Erstellung des Konzeptes „Graffitigestaltung im öffentlichen Raum in Karlsruhe (Urban-Art)“ entwickelt?
  2. Wie schätzen Graffiti-Künstler*innen, Streetworker der Mobilen Jugendarbeit/Jugendamt, der StJA und die Stadtverwaltung die derzeitige Situation für Graffiti-Künstler*innen in Karlsruhe ein?
  3. Gibt es Verbesserungsvorschläge von Seiten der Beteiligten und wenn ja, welche? Mit welchen Mehrkosten wären die Vorschläge jeweils verbunden?
  4. Welche Flächen zur freien Gestaltung stehen für Graffiti-Nachwuchskünstler*innen/Anfänger*innen zur Verfügung?
  5. Wurden und werden Karlsruher Free Wall/Street-Art Kunstwerke digital dokumentiert und archiviert, wie es im Konzept „Graffitigestaltung im öffentlichen Raum in Karlsruhe“ beschrieben ist?
  6. Werden die bisherigen Graffiti/Street-Art Kunstwerke präsentiert?
    Wenn ja, auf welcher Plattform?

Sachverhalt / Begründung:

Nach einem Antrag der CDU-Fraktion „Graffiti und Street-Art in Karlsruhe“, sprach sich der Gemeinderat in der Sitzung am 15. Dezember 2015 dafür aus, ein abgestimmtes Konzept zu Gestaltungsmöglichkeiten mit Graffitikunst in Karlsruhe auszuarbeiten. Am 5. Oktober 2016 wurde den Mitgliedern der Kunstkommission das von den dafür zuständigen Ämtern vorbereitete Konzept vorgestellt.

Auf der 4. Karlsruher Jugendkonferenz am 20. Mai 2017 wiesen Teilnehmende auf bestehende Probleme bezüglich fehlender Free Walls/Halls of Fame (Flächen zur freien Gestaltung) hin. Meist seien die bestehenden Free Walls bereits mit qualitativ hochwertigen Arbeiten besprüht. Als Anfänger*innen wolle man diese nicht übersprühen. Die Free Walls böten so Anfänger*innen keine Möglichkeit, ihre Fähigkeiten zu üben und zu verbessern.
Bei der Jugendkonferenz wurden einige Lösungsvorschläge gemacht. So könnten z.B. weitere Free-Wall-Angebote auf besprühbaren Planen an Kinder- und Jugendhäusern gemacht werden oder explizit Trainings-Free-Walls ausgewiesen werden.
Des Weiteren könnten die bisherigen Kunstwerke digital dokumentiert und archiviert werden, um Akzeptanz dafür zu erreichen, dass die Free Walls regelmäßig neu gestaltet werden.

Den Antragsteller*innen ist es wichtig, dass das Thema im Anschluss an die Beantwortung dieser Anfrage im zuständigen Ausschuss weiter beraten wird.

Unterzeichnet von:

Erik Wohlfeil, KULT-Fraktion
Dr. Ute Leidig, Michael Borner, GRÜNE-Fraktion
Tom Høyem, FDP-Fraktion

Anfrageverlauf

10.08.2017
Anfrage
26.09.2017
Stellungnahme der Verwaltung
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Beitragsbild: CC0 License Gratisography.com

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