StadtZeitung: Tonnagebegrenzung statt Straße umbenennen

Tonnagebegrenzung statt Straße umbenennen

Der Weinweg in Rintheim besteht aus zwei Bereichen, für den Kfz-Verkehr unterbrochen durch die Bahnunterführung. Am südlichen Weinweg liegt der Großmarkt. Dieser ist vom Ostring und der Durlacher Allee her gut erreichbar. Doch manche Navigationsgeräte leiten nicht ortskundigen Schwerlastverkehr in den nördlichen Weinweg.

Der Bürgerverein beschrieb der KULT-Fraktion, dass irregeleitete LKW über die zunächst einladend breite Straße in die Gassen Alt-Rintheims geraten. Dort ist Wenden wie Durchfahren schwierig. Zu nächtlicher Zeit rumpeln dann 40-Tonner durch die zugeparkten engen Straßen, drücken Poller und Straßenschilder um und ruinieren das Pflaster der Gehwege. Aus dem Schlaf gerissene Anwohner fürchten um geparkte Autos, ihre Zäune und Hecken. Die LKW-Fahrer hingegen verzweifeln, weil sie ihr Ziel im engen Labyrinth nicht finden.

Eine Lösung des Problems wäre, den südlichen Weinweg umzubenennen – mit den bekannten Problemen und Ärgernissen für die Anlieger. KULT schlägt dagegen einen simplen Lösungsansatz vor: die LKW gleich zu hindern, dort einzufahren, wo sie nicht hinwollen.

Alle gewinnen

Eine Begrenzung auf 7,5 Tonnen am letzten Wendepunkt bei der Heinrich-Wittmann-Straße erspart all den Ärger. Ein Wegweiser zum Großmarkt führt fehlgeleitete Fahrer von dort schnell ans richtige Ziel. Die Rintheimer schlafen ruhiger, der aufwändig sanierte Rathausplatz muss nicht so häufig ausgebessert werden. Anliegern des Weinwegs erspart es eine Umbenennung. Wir hoffen auf diese bürgerfreundliche Lösung, die zu-dem nur minimale Kosten hat.

Uwe Lancier
Stadtrat KULT-Fraktion

Link zur Stadtzeitung

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.